Datchas Anliegen
Hunde obdachloser Menschen
Das Duo pflegen, niemals trennen.
Beginnen wir damit, ein Vorurteil zu widerlegen. Der Hund einer Person auf der Straße ist meist ein gut behandelter Hund. Straßentierärzte stellen das überall fest, wo sie tätig sind: Diese Hunde leben ständig bei ihrem Menschen, kennen weder Einsamkeit noch Langeweile, und ihre Halter verzichten eher selbst, als sie entbehren zu lassen. Für jemanden, der alles verloren hat, ist der Hund oft die letzte Bindung, die letzte Verantwortung, der letzte Grund durchzuhalten.
Das eigentliche Problem liegt woanders, und es ist zweifach. Zunächst der Zugang zur Versorgung: Eine Konsultation, eine Impfung oder eine Kastration sind ohne Einkommen unerreichbar. Dann die Unterbringung, und das ist am grausamsten: Die große Mehrheit der Aufnahmeeinrichtungen lehnt Tiere ab. Im Vereinigten Königreich schätzt StreetVet, dass kaum eine von zehn Unterkünften Hunde akzeptiert. Ergebnis: Manche Menschen entscheiden sich, auf der Straße zu bleiben, statt ihren Hund aufzugeben. Diesen Hunden zu helfen bedeutet daher immer, dem Duo zu helfen, es niemals zu trennen.
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